Da� Goebbels und die �brige Gefolgschaft nicht m�de wurden, Hitler bis zuletzt in den h�chsten T�nen zu loben, kann nicht verwundern. Aber selbst ein so unabh�ngiger Geist wie Hjalmar Schacht, der sich noch vor dem Kriege von Hitler zur�ckgezogen hatte, urteilte in N�rnberg:.. "Hitler war zweifellos ein genialer Mensch. Er hatte Einf�lle, auf die ein anderer nicht kam und die geeignet waren, aus gro�en Schwierigkeiten durch verbl�ffende Einfachheit, manchmal auch durch verbl�ffende Brutalit�t. aber doch sicher herauszufinden"

W�hrend die sowjetischen Truppen drei Tagesm�rsche vor den Berliner Nordostbezirken stehen, feiert Joseph Goebbels seinen F�hrer wie allj�hrlich am Vorabend seines Geburtstages in einer Rundfunk- ansprache. Diese letzte gro�e Rede aber �bertrifft alle. Wie der Propagandaminister hier Adolf Hitler angesichts des Untergangs als Retter, als Wegweiser Europas preist - das ist schon fast wieder bewundernswert.

UNSER HITLER
Dr. Joseph Goebbels, 19. April 1945

In einem Augenblick des Kriegsgeschehens, in dem, so m�chte man glauben, vielleicht zum letztenmal alle M�chte des Hasses und der Zerst�rung von Westen, Osten, S�dosten und S�den gegen unsere Fronten anrennen, um sie Zu durchbrechen und dem Reich den Todessto� zu versetzen, trete ich, wie immer noch seit 1933, am Vorabend des 20. April vor das deutsche Volk hin, um zu ihm vorn F�hrer zu sprechen. Es gab in der Vergangenheit gl�ckliche und ungl�ckliche Stunden, in denen das geschah, aber noch niemals standen die Dinge so wie heute auf des Messers Schneide, mu�te das deutsche Volk unter so enormen Gefahren sein nacktes Leben verteidigen und das Reich in einer letzten gewaltigen Anstrengung den Schutz seines bedrohten Gef�ges sicherstellen.

Das ist nicht der Zeitpunkt, zum Geburtstag des F�hrers mit den sonst �blichen Worten zu sprechen oder ihm mit den traditionellen Gl�ckw�nschen aufzuwarten. Heute mu� mehr gesagt werden, und zwar von einem, der sich darauf vor dem F�hrer und dem Volke ein Anrecht erworben hat. Ich habe, Freud und Leid mit dem F�hrer teilend, die an nie dagewesenen geschieht liehen Siegen sowie an schrecklichen R�ckschl�gen so �berreichen Jahre von 1939 bis heute mit ihm durchlebt und stehe jetzt neben ihm, da das Schicksal ihn und sein Volk auf die letzte, schwerste Probe stellt, um beiden dann, dessen bin ich gewi�, den Lorbeer zu reichen. Ich kann nur sagen, da� die Zeit in all ihrer dunklen und schmerzenden Gr��e im F�hrer den einzigen w�rdigen Repr�sentanten gefunden hat. Wenn Deutschland heute noch lebt, wenn Europa und mit ihm das gesittete Abendland mit seiner Kultur und Zivilisation noch nicht ganz im Strudel des finsteren Abgrundes, der sich g�hnend vor uns auftut, versunken ist - sie haben es ihm allein zu verdanken.

Denn er wird der Mann dieses Jahrhunderts sein, das sich unter furchtbaren Wehen und Schmerzen zwar, aber doch seiner selbst sicher den Weg nach oben bahnt. Er ist der einzige, der sich selbst treu blieb, der nicht um billiger Konjunkturen willen seinen Glauben und seine Ideale verkaufte und verriet, der immer und unbeirrt seine geraden Weg fortsetzte, einem Ziel entgegen, das heute zwar unsichtbar hinter den Tr�mmerbergen liegt, die unsere ha�erf�llten Feinde auf den bl�henden Fluren unseres ehemals so gl�cklichen, stolzen Kontinents errichten, das aber doch wieder strahlend vor unseren schmerzbrennenden Augen erscheinen wird, wenn wir sie einmal �berschritten haben.

Zeiten wie die, die wir heute durchleben, erfordern von einem F�hrer mehr als nur Einsieht, Weisheit und Tatkraft. Es ist zu ihrer Bew�ltigung eine Art von Z�higkeit und Ausdauer, von Tapferkeit des Herzens und der Seele vonn�ten, die nur selten in der Geschichte auftritt.

Was haben denn die feindlichen Staatsm�nner dem im Ernst entgegenzusetzen? Ein ganzer gesch�ndeter Erdteil klagt sie an. Ehemals bl�hende St�dte und D�rfer in allen L�ndern Europas sind in Kraterlandschaften verwandelt worden, Hunderttausende, ja Millionen wehrloser Frauen und Kinder im Norden, Osten und S�dosten des Kontinents seufzen und weinen unter der rasenden Gei�el des Bolschewismus.

Die gl�nzendste Kultur, die die Erde jemals getragen hat, sinkt in Tr�mmer dahin und hinterl��t nur noch ein Andenken an die Gr��e der Zeit, die diese satanischen M�chte zerst�rten. Die V�lker werden ersch�ttert von schwersten wirtschaftlichen und sozialen Krisen, die Vorboten kommender furchtbarer Ereignisse sind. Unsere Feinde behaupten, da� die Soldaten des F�hrers als Eroberer durch die L�nder Europas zogen, aber wohin sie kamen. verbreiteten sie Wohlstand und Gl�ck, Ruhe, Ordnung, gefestigte Verh�ltnisse, Arbeit in H�lle und F�lle und als Folge davon ein menschenw�rdiges Leben. Unsere Feinde behaupten, ihre Soldaten k�men in dieselben L�nder als Befreier; aber wo sie auftreten, folgen ihnen Armut und Herzeleid, Chaos, Verw�stung und Vernichtung, Arbeitslosigkeit, Hunger und Massensterben und was �brigbleibt von der sogenannten Freiheit, das ist ein Vegetieren, das man selbst in den dunkelsten Teilen Afrikas nicht mehr als menschenw�rdig zu bezeichnen wagen w�rde.

Was wir heute erleben, das ist der letzte Akt eines gewaltigen tragischen Dramas, das mit dem 1. August 1914 begann und das wir Deutschen am 9. November 1918 gerade in dem Augenblick unterbrachen, als es kurz vor der Entscheidung stand.

Das ist der Grund, warum es am 1. September 1939 erneut und von vorne begonnen werden mu�te. Was wir uns im November 1918 ersparen wollten, haben wir heute in doppeltem und dreifachem Umfang nachzuholen. Es gibt davor kein Ausweichen, es sei denn, das deutsche Volk scheidet von einem menschenw�rdigen Leben und ist bereit, f�r alle Zukunft ein Dasein zu f�hren, dessen sich die primitivsten St�mme Afrikas sch�men m��ten.

Man spricht in der Welt von der Treue als einer deutschen Tugend. Wie h�tte unser Volk die Pr�fungen dieses Krieges bestehen k�nnen ohne sie und wie sollte es ohne sie seine kommenden letzten bestehen k�nnen! Noch einmal st�rmen die Heere der feindlichen M�chte gegen unsere Verteidigungsfronten an. Hinter ihnen geifert als Einpeitscher das internationale Judentum, das keinen Frieden will, bis es sein satanisches Ziel der Zerst�rung der Welt erreicht hat. Aber es wird vergeblich sein. Gott wird Luzifer, wie so oft schon, wenn er vor den Toren der Macht �ber alle V�lker stand, wieder in den Abgrund zur�ckschleudern, aus dem er gekommen ist. Ein Mann von wahrhaft s�kularer Gr��e, von einem Mut ohnegleichen, von einer Standhaftigkeit, die die Herzen erhebt und ersch�ttert, wird dabei sein Werkzeug sein. Deutschland wird nach diesem Kriege in wenigen Jahren aufbl�hen wie nie zuvor. Seine zerst�rten Landschaften und Provinzen werden mit neuen sch�neren St�dten und D�rfern bebaut werden, in denen gl�ckliche Menschen wohnen.

Setzten die Feindm�chte ihren Willen durch, die Menschheit w�rde in einem Meer von Blut und Tr�nen versinken. Setzen wir aber unsere Ziele durch, dann wird das in Deutschland 1933 begonnene und 1939 so j�h unterbrochene soziale Aufbauwerk der Nation wieder aufgenommen und mit verst�rkter Kraft fortgesetzt werden. Andere V�lker werden sich ihm, nicht von uns gezwungen, sondern aus eigenem freien Willen, anschlie�en, weil es keinen anderen Weg aus der Weltkrise gibt. Wer anders k�nnte dahin die Richtung weisen als der F�hrer!

Die Welt mag ihn heute schm�hen und verunglimpfen und mit ihrem niedrigen Ha� verfolgen, sie wird diesen Standpunkt einmal revidieren oder bitter bereuen m�ssen. Er ist der Kern des Widerstandes gegen Weltverfall. Er ist Deutschlands tapferstes Herz und unseres Volkes gl�hendster Wille. Er ist die Standhaftigkeit selbst. Nie sah ich ihn wankend oder verzagend, schwach oder m�de werden. Er wird seinen Weg bis zum Ende gehen, und dort wartet auf ihn nicht der Untergang seines Volkes, sondern ein neuer gl�cklicher Anfang zu einer Bl�tezeit des Deutschtums ohnegleichen.

H�rt es, ihr Deutschen! Auf diesen Mann schauen heute schon in allen L�ndern der Erde Millionen Menschen, noch zweifelnd und fragend, ob er einen Ausweg aus dem gro�en Ungl�ck wisse, das die Welt betroffen hat. Er wird ihn den V�lkern zeigen, wir aber schauen auf ihn voll Hoffnung und in einer tiefen, unersch�tterlichen Gl�ubigkeit. Trotzig und kampfesmutig stehen wir hinter ihm, Soldat und Zivilist, Mann und Frau und Kind, ein Volk, zum Letzten entschlossen, da es um Leben und Ehre geht. Er soll seine Feinde im Auge behalten; darum versprechen wir ihm, da� er nicht hinter sich zu blicken braucht. Wir werden nicht wanken und nicht weichen, wir werden ihn in keiner Stunde, und sei es die atemberaubendste und gef�hrlichste, im Stiche lassen. Wir stehen zu ihm, wie er zu uns in germanischer Gefolgschaftstreue, wie wir es geschworen haben und wie wir es halten wollen. Wir rufen es ihm nicht zu, weil er es auch so wei� und wissen mu�: F�hrer, befiehl, wir folgen! Wir f�hlen ihn in uns und um uns. Gott gebe ihm Kraft und Gesundheit und sch�tze ihn vor jeder Gefahr. Das �brige wollen wir schon tun. Unser Ungl�ck hat uns reif, aber nicht charakterlos gemacht. Deutschland ist immer noch das Land der Treue. Sie soll in der Gefahr ihren sch�nsten Triumph feiern. Niemals wird die Geschichte �ber diese Zeit berichten k�nnen, da� ein Volk seinen F�hrer oder da� ein F�hrer sein Volk verlie�. Das aber ist der Sieg. Worum wir sooft im Gl�ck. an diesem Abend den F�hrer baten, das ist heute im Leid und in der Gefahr f�r uns alle eine viel tiefere und innigere Bitte an ihn geworden: Er soll uns bleiben, was er uns ist und immer war: Unser Hitler!


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